Fachbegriffe kurz erklärt

  • Aktienrückkauf

    Aktienrückkauf bezeichnet den Kauf von Aktien durch den Emittenten selbst. Mit dem Rückkauf können Signale für andere Marktteilnehmer gesetzt, der Kurs stabilisiert werden, oder es kann einer Übernahme zuvorgekommen werden. Aktiengesellschaften können nach Zustimmung der Aktionäre eigene Aktien wieder zurückkaufen. Dieses Vorgehen wird als Aktienrückkauf bezeichnet. Aktiengesellschaften verringern mit einem Rückkauf ihre im Umlauf befindlichen…

  • Aktiensplit

    Bei einem von der Hauptversammlung beschlossenen Aktiensplit werden alte Aktien in einem festgelegten Verhältnis gegen mehr neue Aktien eingetauscht. Dadurch wird der Kurs der Wertpapiere reduziert, was allerdings nur psychologische und keine vermögenstechnischen Auswirkungen hat. Der Aktiensplit wird durchgeführt um eine Aktie in mehrere Aktien aufzuteilen. Die Durchführung eines Splits bewirkt eine optische Verbilligung der…

  • Aktiva

    Als Aktiva werden die Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten verstanden, die auf der linken Seite der Bilanz stehen. Auf der rechten Seite der Bilanz stehen hingegen die sogenannten Passiva. Unter die Aktiva in der Bilanz fallen sämtliche Vermögenswerte eines Unternehmens wie Maschinen, Beteiligungen und Bankguthaben. In der Bilanz finden sie sich auf der linken Seite. Dem gegenüber…

  • Aktive latente Steuern

    Aktive latente Steuern entstehen, wenn der steuerliche Gewinn höher ist, als der handelsrechtliche Gewinn. Es sind verborgene Steuerlasten. Aktive latente Steuern sind Ausdruck eines komplexeren Ablaufs, der für das Grundverständnis erst erklärt werden muss, auch wenn vielleicht für manche Prüfungen die bloße Definition als Unterschied zwischen der Handels- und Steuerbilanz ausreichen würde. Beispiel für aktive…

  • Aktivierte Eigenleistung

    Wenn ein Unternehmen Maschinen, Gebäude oder auch Marken und Patente selbst herstellt und anschließend auch selbst nutzt, so müssen diese Vermögensgegenstände unter Umständen aktiviert werden. In diesem Fall ist dann von einer aktivierten Eigenleistung zu sprechen. Bei einer aktivierten Eigenleistung handelt es sich um Erzeugnisse, die von einem Unternehmen produziert werden und anschließend auch in…

  • Aktivierungsverbot

    Für bestimmte Vermögensgegenstände gilt ein Aktivierungsverbot bei der Aufstellung der Bilanz. Es werden dadurch also bestimmte Vermögensgegenstände von der Aufnahme in die Bilanz ausgeschlossen. Unter dieses Verbot fallen u.a. ein originärer (selbst geschaffen) Firmenwert, sowie selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Kundenlisten sowie vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände (§ 248 HGB). Bei der Bilanzierung sind gesetzliche Vorschriften zu beachten,…

  • Aktivkonto

    Ein Aktivkonto ist ein Konto der Bilanz eines Unternehmens, welches stets auf der Aktivseite der Bilanz steht. Es handelt sich hier um Bestandskonten, die alle Buchungen des Anlage- und Umlaufvermögens eines Betriebes verzeichnen. Mit dem Begriff Aktivkonto wird in der Betriebswirtschaftslehre ein Bestandskonto bezeichnet, das sich aus einer Unternehmensbilanz ableiten lässt und die Posten der…

  • Akzeptkredit

    Ein Akzeptkredit ist eine Kreditanleihe, bei der sich ein Kreditinstitut dazu verpflichtet, an einem bestimmten Datum ein durch einen Wechsel festgelegtes Geschäft abzuwickeln. Ein Akzeptkredit wird nur Unternehmen bewilligt, die über eine erstklassige Kreditwürdigkeit verfügen. Der Akzeptkredit ist keine Geldleihe in klassischer Form, sondern steht für einen Wechselkredit mit Haftung der Bank. Bei dieser besonderen…

  • Akzessorität

    Im Rahmen eines Kreditgeschäfts können Sicherheiten wie eine Bürgschaft oder eine Hypothek vereinbart werden. Diese Sicherheiten gelten einzig und allein für ein spezifisches Kreditgeschäft und sind untrennbar mit diesem verbunden. Tritt die Bank ihre Kreditforderung an eine dritte Partei ab, müssen auch die Sicherheiten überschrieben werden. Der Begriff der Akzessorität ist im Kreditwesen gebräuchlich. Die…