Fachbegriffe kurz erklärt

  • Amortisation

    Amortisation bedeutet, dass sich ein bestimmter Geldbetrag, der investiert wurde, durch die Erlöse dieser Investition wieder einnehmen lässt. Durch Amortisation lässt sich feststellen, wie rentabel eine Investition ist. Unter dem Begriff der Amortisation versteht man in der Wirtschaft einen Prozess, bei dem Aufwendungen durch die daraus erzielten Erträge gedeckt werden. Die dafür benötigte Zeitspanne, die…

  • Amtliche Notierung

    Mit der amtlichen Notierung wird der Preis eines Wertpapiers bezeichnet. Dabei sind nur öffentlich zugelassene Stellen dazu befugt, einen solchen amtlichen Kurs auszugeben. Die amtliche Notierung bezeichnet die Kursnotierung von Wertpapieren. Diese Notierung wird durch amtliche Makler im amtlichen Kursblatt der Börse veröffentlich. Auch bei der Veröffentlichung in den Medien ist die amtliche Notierung die…

  • Analyst

    Analysten erstellen oder Analysen zu Bilanzen und Unternehmenswerten, um deren zukünftige Entwicklung wie auch die von bestimmten Märkten zu prognostizieren. Die Hauptarbeitgeber für Analysten sind meist Banken, aber auch Unternehmensberatungen oder Versicherungen. Ein Analyst beschäftigt sich im Finanzwesen mit der Bewertung von Wertpapieren und Märkten. Durch intensive Beobachtungen und Analysen kann der Analyst Werte von…

  • Anderdepot

    Ein Anderdepot kommt immer dann zum Einsatz, wenn Wirtschaftsprüfer, Treuhandgesellschaften, Notare oder Rechtsanwählte Wertpapiere im Auftrag von Kunden verwahren. Für die Verwahrung ist es in der Regel notwendig, ein Depot zu eröffnen. In diesem Fall sind Depotinhaber und Inhaber der gelagerten Wertpapiere nicht ein und dasselbe Wirtschaftssubjekt. Ein Anderdepot ist ein Depot, welches zur Verwaltung…

  • Anfangsbestand

    Nachdem die Positionen der Eröffnungsbilanz auf die Bestandskonten übertragen worden sind, ergibt sich ein Anfangsbestand auf eben diesen Konten. Den Anfangsbestand findet man bei einem Bestandskonto vor. Dieser ergibt sich, indem die die Positionen der Eröffnungsbilanz auf die entsprechenden Bestandskonten übertragen werden. Bei Aktiv-Konten befindet sich der Anfangsbestand auf der Soll-Seite, bei PassivKonten auf der…

  • Angebot Nachfrage Einflussfaktoren

    01. Wie entstehen Angebots- und Nachfragebeziehungen? Die wirtschaftliche Aktivität der Unternehmen äußert sich in der Weise, dass sie sowohl als Anbieter von Produkten auftreten als auch zur Erzeugung dieser Produkte Leistungen von Produktionsfaktoren nachfragen. Daneben agieren die Haushalte als Anbieter von Faktorleistungen, aus denen sie auf den Märkten der Produktionsfaktoren Einkommen erzielen. Mit diesem Einkommen…

  • Angebots- bzw. Nachfragekurve – Veränderungen

    Linksverschiebung der Angebotskurve ► Steigende Belastung der Unternehmen mit Gewerbesteuer ▪ Wenn die Belastung der Unternehmen mit Gewerbesteuer steigt, werden die Unternehmen versuchen, die zusätzliche Belastung über den Güterpreis zu überwälzen. Sie bieten deshalb eine gegebene Menge zu einem höheren Preis oder zu einem gegebenen Preis eine geringere Menge an. Dies führt zu einer Linksverschiebung…

  • Angebots- und Nachfrageinflation

    Angebotsinflation ► Kosteninflation (Kostensteigerung) ▪ Lohnkosteninflation (Löhne steigen schneller als Arbeitsproduktivität) ▪ Rohstoff- oder importierte Kosteninflation ▪ Rohstoffe und Energiequellenarmut (Anstieg des inländischen Preisniveaus) ▪ Steuerkosteninflation (Staat erhöht die Steuern) ► Gewinninflation (Gewinnsteigerung) ▪ Oligopol / Monopol erhöhen Absatzpreise auf Kosten der Verbraucher ► Anspruchsinflation (Steigerung der Ansprüche) ▪ Durch höhere Ansprüche steigt das Preisniveau…

  • Angebotskurve

    Die Angebotskurve ist eine grafische Veranschaulichung des Zusammenspiels von Preis und Angebot. Dabei gilt der Grundsatz: Je höher der Preis, desto größer das Angebot der Produzenten. Der Begriff der Angebotskurve stammt aus dem Bereich der Wirtschaftstheorie und beschreibt das natürliche Verhältnis zwischen Angebot und Preis einer Ware oder Dienstleistung. Die grundlegende Überlegung hinter dem Begriff…

  • Angebotsprüfung

    PRÜFUNG ► Die Prüfung von Angeboten gehört zu den wesentlichen Aufgabenbereichen der Einkaufsabteilung. Dabei werden eingehende Angebote zunächst geprüft auf: ▪ Übereinstimmung mit der Anfrage ▪ Vollständigkeit ▪ Eindeutigkeit Qualität ► Bei der Beurteilung der angebotenen Qualität ist von der Qualitätsannahmegrenze auszugehen. Die Entscheidung darüber, ob für eine höhere Qualität evtl. ein höherer Preis bezahlt…