Arbeitslosigkeitsursachen

Strukturelle Arbeitslosigkeit
► Darunter versteht man eine Arbeitslosigkeit, die auch bei (theoretischer) Vollauslastung das aktuell
vorhandenen Produktionspotenzials noch vorhanden wäre und damit von Konjunkturschwankungen nicht
beeinflusst wird

Regionale Arbeitslosigkeit
► Sie kann durch Zu- oder Abwanderung entstehen oder durch allgemeine Änderungen der
Gesamtwirtschaft, die sich in manchen Regionen besonders stark auswirkt

Demografische Arbeitslosigkeit
► Auch die demografische Entwicklung kann für den Arbeitsmarkt ungünstig verlaufen.

Saisonbedingte Arbeitslosigkeit
► In bestimmten Wirtschaftszweigen tritt im jahreszeitlichen Rhythmus saisonale Arbeitslosigkeit auf. So
wachsen insbesondere in der Bauwirtschaft im jeweils letzten und ersten Quartal eines jeden Jahres
die Arbeitslosenzahlen an, da Witterungsgründe oft keine Produktion ermöglichen

Friktionelle Arbeitslosigkeit
► Diese Arbeitslosigkeit entsteht durch Kündigungen bei Arbeitsplatzwechsel und wird von der
Bundesagentur für Arbeit auch als Sucharbeitslosigkeit bezeichnet

Technologische Arbeitslosigkeit
► Durch Einführung neuer Technologien und fortschreitendem technischen Fortschritt in der
Mikroelektronik werden unbestritten Arbeitskräfte freigesetzt, die nicht mehr so schnell oder so leicht
wieder einen Arbeitsplatz finden

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit
► Die mit dem Rückgang von Nachfrage der Produktion und Beschäftigung verbundene Arbeitslosigkeit